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Marabu
(Leptoptilos crumeniferus)

 

Der etwa 1,20 große Marabu gehört zu den bekanntesten Kropfstörchen. Diese Verwandten der Störche leben in den Savannen Afrikas und wirken auf ihren Betrachter wegen ihres Aussehens häßlich. Tatsächlich hat ihr fast kahler Schädel und der massige Schnabel seinen Zweck - denn der Marabu ist ein Aasfresser.

Auf der Suche nach Nahrung tauchen sie mit ihren Köpfen sehr tief in das innere von Kadavern, wobei ein Gefieder störend wäre. 
Dafür führte die Federnpracht am Bauch beinahe zur Ausrottung der Marabus, denn diese wurden früher für Modezwecke eingesetzt.

Obwohl Aasfresser gehört der Marabu nicht zu den Geiern. Foto: Ralf Schmode
Marabus sind alles andere als Einzelgänger Foto: Chawera

Seinen Namen hat der Marabu von dem arabischen Wort "marabut" was so viel wie frommer Einzelgänger bedeutet. Tatsache ist jedoch, er ist alles andre als das. Er lebt in geselligen Kolonien in denen die Männchen für den Nestbau zuständig sind während die Weibchen die Brutpflege übernehmen. 


 

Wenn nach ca. 30 Tagen die ersten Jungen schlüpfen, haben sie noch Daunen am Kopf und Hals. Diese behalten sie auch, so lange sie noch von den Elterntieren mit Kleintieren wie Fröschen, Vögel und Fischen versorgt werden. Nach etwa drei Wochen verlassen sie das Nest und fangen ebenfalls mit dem aasfressen an. Da die Aufzucht der Jungtiere in der Trockenzeit erfolgt, haben sie durch die verdursteten Tiere an den ausgetrockneten Wasserstellen einen reich gedeckten Tisch.

Marabu Foto: Ralf Schmode
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