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Flamingos
(Phoenicopterus)
Dieser bis zu 1,45 m große Schreitvogel lebt in Afrika, Asien, Europa und in Südamerika.

Gewöhnlich halten sich Flamingos in großen Gruppen im knöcheltiefen Wasser auf, um dort nach Nahrung zu suchen. Mit ihrem hakenförmig gebogenen Schnabel filtern sie Krebse, Algen und kleinste Lebewesen aus dem Wasser.

Es gibt sechs verschiedene Flamingoarten:
  • Der kleinste ist der Zwergflamingo (heutiger Bestand: ca. 5 Mio.). Er stammt aus Afrika und Indien.
  • Der etwas größere James oder Kurzschnabelflamingo (ca. 50.000) lebt in Argentinien, Peru, Chile und Bolivien.
  • Wiederum etwas größer ist der Andenflamingo (ca. 150.000), der in den selben Ländern wie der Kurzschnabelflamingo zu finden ist.
  • Zu den größten Flamingos zählen der Rosaflamingo (ca. 790.000) aus Europa, Asien und Afrika,
  • der Chileflamingo (ca. 500.000) aus Süd-Amerika 
  • und der Rote Flamingo oder auch Kubaflamingo (ca. 60.000) aus der Karibik, Florida und Süd-Amerika.
Flamingos haben einen schlanken Körper, einen langen dünnen Hals und überlange Beine mit Schwimmfüßen. Ihr langer Hals hilft Ihnen bei der Futtersuche und bei der Gefiederpflege. Die langen Beine dienen dazu, um in flachen Gewässern auf Futtersuche zu gehen. 

Zum Schlafen nehmen Flamingos eine ungewöhnliche Haltung an. Sie verdrehen ihren langen Hals und legen ihren Kopf unter die Flügel auf den Rücken, dazu stehen sie auf einem Bein. Das andere Bein wird angezogen oder nach hinten weggestreckt. 

Flamingos bauen ihre Nester an unzugänglichen Stellen im flachen Wasser. In dem kegelförmigen Nest, das aus Lehm und Sand besteht, liegen meist 1-2 Eier. Abwechselnd brüten die Eltern etwa 28-32 Tage. Vier Tage nach dem Schlüpfen verlassen die Jungen das Nest. Nach dreißig Tagen können sie sich selbst ernähren und nach siebzig Tagen können die Jungen fliegen.

Warum ist das Gefieder der Flamingos meist so schön rot oder rosa?
Ihre leuchtende Farbe ist keine natürliche Färbung des Gefieders, sondern sie entsteht durch Farbpigmente (Karotin) im Futter. Karotin befindet sich in Krebsen und in Algen. Je mehr Flamingos davon zu sich nehmen, desto intensiver wird die rötliche Färbung des Gefieders.
Flamingos können relativ alt werden. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 50 Jahren.
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Copyright 01/2003 © Tierwissen.de
Text: Frank Beyer  Fotos: (1) Chawera. (2+3) Frank Beyer
Layout: Chawera




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